Mt Fuji Today
Live
Der Fuji und seine umliegende Landschaft in Japan

Bergsteigen

Fujinomiya Route.

Der kürzeste Weg zum Gipfel. Der Startpunkt liegt auf 2380 m, höher als bei jeder anderen Fuji-Route. So sind weniger Höhenmeter zu bewältigen als auf der Yoshida-Route. Dafür ist der Weg steil, felsig und wird für Auf- und Abstieg genutzt.

Auf einen Blick

Routendaten

Start

5. Station Fujinomiya, 2380 m

Aufstieg

Etwa 1400 m

Einfache Strecke

Rund 5 km

Dauer

4 bis 7 Stunden Aufstieg, 2 bis 4 Stunden Abstieg

Berghütten

Rund 8, dicht beieinander

Bergseite

Süden, Präfektur Shizuoka

Charakter

So fühlt sich der Aufstieg an

Die Fujinomiya-Route führt am direktesten zum Krater. Es gibt weder einen Waldabschnitt noch eine lange Querung: Ab der 5. Station geht es über offenes Lavagelände zügig bergauf. Die Hütten liegen dicht beieinander. So lässt sich der Aufstieg gut in kurze Etappen aufteilen, und bei Wetterumschwüngen ist schnell Schutz zu finden.

Da Auf- und Abstieg über denselben Weg führen, wirkt die Route voller, als die Zahlen vermuten lassen, besonders bei Tagesanbruch, wenn der Abstieg beginnt. Dafür sind der Gipfelschrein, die alte Wetterstation und Japans höchster Punkt, der Kengamine, von der Fujinomiya-Seite des Kraterrands aus erreichbar.

Die Nächte auf dieser Seite sind kalt und windig. Packe auch für eine Tagestour warme Kleidung, Handschuhe und eine Stirnlampe ein und lies unsere Packliste vor dem Aufbruch.

Anreise

Anreise zum Ausgangspunkt

Ab Tokio

Mit dem Tokaido-Shinkansen nach Shin-Fuji oder Mishima, dann mit dem saisonalen Wanderbus zur 5. Station. Insgesamt rund 3 bis 4 Stunden.

Ab Osaka oder Nagoya

Der nächstgelegene Gipfelweg für Reisende aus Westjapan. Mit dem Shinkansen nach Shin-Fuji, dann weiter per Bus. Deshalb wählen Bergsteiger aus Kansai meist Fujinomiya statt Yoshida.

Mit dem Auto

Während der Saison ist die Zufahrt für Privatwagen gesperrt. Parke in Mizugatsuka und nimm den Shuttlebus über die Fujinomiya Skyline hinauf.

FAQ

Häufige Fragen

Ist die Fujinomiya-Route leichter als Yoshida?

Sie ist kürzer, nicht leichter. Du bewältigst weniger Höhenmeter, doch der Weg ist steiler und es gibt keinen separaten Abstiegsweg. Das belastet die Knie und führt zu mehr Gegenverkehr.

Erreicht man über Fujinomiya den höchsten Gipfel?

Ja. Der Kengamine, mit 3776 m Japans höchster Punkt, ist über einen kurzen Aufstieg ab der Stelle erreichbar, an der die Fujinomiya-Route auf den Kraterrand trifft.

Kann man den Sonnenaufgang sehen?

Ja, vom Kraterrand aus. Der Weg selbst liegt jedoch auf der Südseite, sodass du die Sonne beim Aufstieg nicht aufgehen siehst. Viele wandern einige Minuten am Kraterrand entlang, um freie Sicht nach Osten zu haben.

Ist eine Reservierung nötig?

Die Präfektur Shizuoka verlangt während der Saison eine Voranmeldung und eine Gebühr pro Person für ihre Routen. Wer über Nacht aufsteigt, muss eine Hüttenbuchung haben.
Planen

Mehr zum Thema