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Der Fuji und seine umliegende Landschaft in Japan

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Die vier Fuji-Routen.

Der Fuji hat vier offizielle Aufstiegsrouten, eine an jeder Bergflanke. Sie unterscheiden sich in Starthöhe, Höhenmetern, Hüttendichte und Andrang. Hier findest du sie im direkten Vergleich.

Zahlen

Im Vergleich

RouteBergseiteStartpunktAufstiegAufstiegAbstiegHüttenAndrang
YoshidaNorden, Yamanashi5. Station der Subaru-Linie, 2305 m1470 m5 bis 7 h3 bis 5 hEtwa 15Sehr voll
SubashiriOsten, Shizuoka5. Station Subashiri, 1970 m1810 m5 bis 8 h3 bis 5 hEtwa 5Ruhig
FujinomiyaSüden, Shizuoka5. Station Fujinomiya, 2380 m1400 m4 bis 7 h2 bis 4 hEtwa 8Voll
GotembaSüdosten, Shizuoka5. Station Gotemba, 1440 m2340 m7 bis 10 h3 bis 6 h2Sehr ruhig

Die Zeiten gelten bei durchschnittlichem Tempo mit Pausen. Plane bei schwerem Rucksack oder Nachtaufstieg mindestens eine Stunde zusätzlich ein.

Auswahl

Welche Route passt zu dir

Erster Aufstieg ab Tokio

Yoshida. Direktbusse, die meisten Hütten, Erste-Hilfe-Stationen und ein separater Abstiegsweg.

Sonnenaufgang am Kraterrand

Yoshida oder Fujinomiya. Mit einer Hüttenübernachtung an der 8. Station bist du auf beiden Routen nah am Kraterrand.

Kürzester Aufstieg

Fujinomiya. Der höchste Startpunkt und die wenigsten Höhenmeter.

Wenig Andrang

Subashiri. Unten Wald, ein toller Sandabstieg und deutlich weniger Menschen.

Eine anspruchsvolle Tagestour

Gotemba. Über 2300 m Aufstieg und kaum Schutz, nur für erfahrene Wanderer.

Regeln

Was auf allen Routen gilt

Alle vier Routen sind nur während der offiziellen Bergsteigersaison geöffnet, etwa von Anfang Juli bis Anfang September. Außerhalb dieser Zeit schließen die Hütten, fahren keine Busse und gelten die Routen als alpine Touren außerhalb der Saison. Inzwischen gibt es auf jeder Route eine Zugangskontrolle mit einer Gebühr pro Person, auf der Yoshida-Route sind es 4000 Yen, und die Routen in Shizuoka haben eigene Gebühren und eine Voranmeldung. Die aktuellen Regeln findest du auf unserer Seite zu Genehmigungen und Reservierungen.

FAQ

Häufige Fragen

Welche Fuji-Route ist am einfachsten?

Fujinomiya hat die wenigsten Höhenmeter, da die Route auf 2380 m beginnt, ist aber steil und felsig. Die meisten finden Yoshida insgesamt leichter: Die Steigungen sind sanfter, es gibt mehr Hütten und eine bessere Beschilderung.

Kann man auf einer Route aufsteigen und auf einer anderen absteigen?

Ja, aber nur, wenn deine Rückfahrt dazu passt. Yoshida und Subashiri teilen sich den oberen Wegabschnitt. Deshalb nehmen Wanderer immer wieder den falschen Abstieg und landen an der falschen 5. Station. Achte an der Hachigome-Abzweigung auf die Schilder.

Welche Route bietet einen Blick auf den Sonnenaufgang?

Jede Route führt zum Kraterrand, von dem aus du überall den Sonnenaufgang sehen kannst. Yoshida und Subashiri sind nach Osten ausgerichtet, sodass du das erste Morgenlicht schon vor dem Gipfel siehst.

Wie fit musst du sein?

Für den Fuji brauchst du keine Kletterkenntnisse, bist aber lange in großer Höhe unterwegs. Wenn du mit Rucksack sechs Stunden bergauf gehen kannst, schaffst du die Yoshida- oder Fujinomiya-Route. Gotemba verlangt sehr gute Kondition am Berg.
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