Beste Zeit für einen Blick auf den Fuji
Sicht, Wetter, Farben im Vordergrund und Besucherandrang rund um den Fuji im Monatsüberblick.

Der Fuji ist bekannt dafür, sich zu verstecken. Im Schnitt ist er nur an rund 80 Tagen im Jahr vollständig sichtbar, meist im Winter. Dieser Reiseführer stellt jede Jahreszeit vor und zeigt, in welchen Monaten sich der Andrang für klare Sicht lohnt.
Dezember bis Februar: die klarste Sicht
Kalte, trockene Luft lässt die Sichtbarkeitsquote im Schnitt auf über 70 Prozent steigen. Der Gipfel ist ganz schneebedeckt, die umliegenden Seen liegen ruhig da, und die goldene Stunde ist kurz und intensiv.
Morgens stehen die Chancen am besten. Planen Sie den Sonnenaufgang am Kawaguchi-See oder an der Chureito-Pagode ein. Packen Sie sehr warme Kleidung ein: An den Aussichtspunkten macht vor allem der eisige Wind zu schaffen.
März bis Mai: Kirschblüte und Dunst
Die Kirschblüte rund um die Chureito-Pagode und die Fünf Fuji-Seen erreicht meist in den ersten zwei Aprilwochen ihren Höhepunkt. Mit wärmerer, feuchter Luft aus dem Süden sinkt die Sichtbarkeitsquote auf 50 Prozent.
Morgens ist die Sicht deutlich besser als nachmittags. Seien Sie vor 07:00 an den Aussichtspunkten und brechen Sie bis 10:00 wieder auf.
Juni bis August: die schlechteste Sicht, aber Klettersaison
Die Sichtbarkeitsquote liegt im Schnitt unter 30 Prozent. Dichter Dunst, häufiger Regen und die Tsuyu-Regenzeit im Juni prägen diese Monate. Dafür ist die Klettersaison eröffnet, und die tieferen Lagen sind grün.
Wer den Fuji im Sommer sehen möchte, sollte täglich die Vorhersage prüfen und bereit sein, spontan aufzubrechen.
September bis November: die Herbstfarben kehren zurück
Nach Ende der Taifunsaison Ende September steigt die Sichtbarkeitsquote wieder auf über 60 Prozent. Die Herbstfärbung rund um die Fünf Fuji-Seen erreicht Anfang bis Mitte November ihren Höhepunkt.
Der Oktober bietet wohl die beste Mischung: klarer Himmel, milde Temperaturen, Herbstfarben und kein Andrang mehr auf den Gipfelrouten.


