Den Fuji bei Sonnenaufgang fotografieren
Fotospots, Ausrüstung, Belichtung und das richtige Timing für goldenes Licht vor und nach Sonnenaufgang.

Bei Sonnenaufgang zeigt sich der Fuji von seiner fotogensten Seite. Der Gipfel fängt das Licht 15 bis 20 Minuten früher ein als das Seeufer. Dabei entsteht das berühmte rote Akafuji-Leuchten am Gipfel.
Die besten Fotospots
Oishi-Park am Nordufer des Kawaguchi-Sees: klassisches Spiegelmotiv mit Lavendel oder Kochia im Vordergrund, je nach Jahreszeit.
Chureito-Pagode: das ikonische Motiv mit Pagode und Fuji. Komm am Wochenende 90 Minuten vor Sonnenaufgang, um dir einen Stativplatz zu sichern.
Tanuki-See für den Diamant-Fuji Ende April und Mitte August, wenn die Sonne direkt hinter dem Gipfel aufgeht.
Ausrüstung, die sich lohnt
70 bis 200 mm für verdichtete Gipfeldetails, 24 bis 70 für Landschaftsszenen, ein Ultraweitwinkel nur bei außergewöhnlichem Vordergrund.
Stativ mit Getriebeneiger, ND-Filter für Langzeitbelichtungen am See und Fernauslöser. Objektivtücher nicht vergessen: Die Kälte sorgt ständig für Kondenswasser.
Einstellungen und Timing
Manueller Modus. ISO 100, f/8 bis f/11, Verschlusszeit nach Wunsch. Nutze eine Belichtungsreihe über drei Blendenstufen: Das Gipfelglühen lässt die Lichter schneller ausfressen als erwartet.
Beginne 30 Minuten vor Sonnenaufgang. Das beste Bild entsteht meist innerhalb von 10 Minuten, nachdem die Sonne den Horizont erreicht hat. Danach lässt Frontallicht den Gipfel schnell flach wirken.


