Mt Fuji Today
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Der Fuji und seine umliegende Landschaft in Japan

Den Fuji sehen

Fuji bei Sonnenuntergang.

Das schöne Abendlicht lässt sich am einfachsten einplanen: kein Wecker um 3 Uhr morgens, und am späten Nachmittag zeigt sich der Berg oft, wenn sich die Wolken des Tages auflösen. Hier erfährst du, wo du stehen solltest, wann du da sein musst und wie das Licht wirkt.

Wo

Beste Aussichtspunkte zum Sonnenuntergang

Kawaguchi-See, Nordufer

Das klassische Motiv. Im Sommer sinkt die Sonne rechts vom Vulkankegel, im Winter hinter dem Bergkamm. Bei ruhigem Wasser spiegelt sich der Gipfel im See.

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Yamanaka-See

Weites, offenes Ostufer mit dem längsten Abendrot und der beste Ort an den Fünf Fuji-Seen für einen Diamant-Fuji bei winterlichem Sonnenuntergang.

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Motosu-See

Der Blick vom 1000-Yen-Schein. Ruhig, hoch gelegen und dunkel: Hier geht der Sonnenuntergang nahtlos in die Sternenbeobachtung über.

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Miho no Matsubara, Shizuoka

Kiefernwald, Meer und Berg in einem Bild, während die Sonne westlich des Vulkankegels über der Suruga-Bucht untergeht.

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Aussichtspunkte über Tokios Skyline

Vom Westen Tokios aus wird der Vulkankegel zur schwarzen Silhouette vor orangefarbenem Himmel, am zuverlässigsten vom Spätherbst bis zum frühen Frühling.

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Asagiri-Hochebene

Erhöhte Lage auf der Westseite, bis zuletzt sonnenbeschienene Hänge und Platz fürs Stativ ohne Gedränge.

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Der richtige Zeitpunkt

Wie sich das Licht verändert

Goldene Stunde, 60 bis 30 Minuten vorherWarmes Seitenlicht auf der Westflanke. Jetzt leuchtet die Schneekappe, und die Bergkämme treten besonders plastisch hervor.
Roter Fuji, die letzten MinutenIm Sommer, wenn der Schnee geschmolzen ist, kann die kahle Vulkanoberfläche tiefrot leuchten. Einheimische nennen das Aka Fuji. Dafür braucht es klare Luft und einen tief liegenden Horizont.
Vom Sonnenuntergang zur blauen StundeDer Gipfel wird zur Silhouette, während der Himmel noch 20 bis 30 Minuten Farbe zeigt. Pack nicht zu früh ein: Oft ist der Himmel erst nach Sonnenuntergang am schönsten.
Nach Einbruch der DunkelheitIn klaren Winternächten bleibt der Gipfel im Sternenlicht schwach sichtbar. Deshalb eignen sich Sonnenuntergangsplätze auch zur Sternenbeobachtung.

Rund um den Fuji geht die Sonne im Hochsommer gegen 19:00 japanischer Zeit unter, im Dezember eher gegen 16:40. Für einen Winterausflug musst du also deutlich früher los als erwartet. Genaue Zeiten für Sonnenuntergang und Sonnenaufgang findest du auf unserer Seite zu den Sonnenzeiten.

Sichtchancen

Zeigt sich der Gipfel heute Abend

Spätherbst und Winter bieten die klarste Luft und die besten Chancen auf eine scharfe Silhouette. Sommernachmittage sind oft dunstig, doch nur im Sommer gibt es den roten Fuji. Auch die diesige Jahreszeit lohnt sich also.

Bevor du losfährst, prüfe den aktuellen Sichtbarkeitswert auf der Startseite und die Bewölkung in der Wettervorhersage. Hängen Wolken am Gipfel, bleiben die Seeufer eine gute Alternative. Die Live-Webcams zeigen dir in Sekunden, ob sich der Aufbruch lohnt.

FAQ

Häufige Fragen

Wo geht die Sonne im Verhältnis zum Fuji unter?

Die Sonne geht westlich des Vulkankegels unter. Von östlichen Aussichtspunkten, etwa an den Fünf Fuji-Seen und in Tokio, erscheint der Gipfel daher als Silhouette vor farbigem Himmel. Westlich des Berges bleiben die Hänge länger beleuchtet.

Kann man die Sonne hinter dem Gipfel untergehen sehen?

Ja, diese Konstellation heißt Diamant-Fuji. Von Aussichtspunkten östlich des Berges zeigt sie sich in den Wochen um die Wintermitte bei Sonnenuntergang, von der Westseite bei Sonnenaufgang.

Ist Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang am Fuji besser?

Sonnenaufgang bietet meist klarere Luft und ruhigeres Wasser für Spiegelungen. Sonnenuntergang lässt sich leichter planen, ist im Winter angenehmer und bringt im Sommer den roten Fuji hervor.

Was ist der rote Fuji?

Aka Fuji bezeichnet das tiefrote Leuchten der schneefreien Sommerhänge in den letzten Minuten des Tageslichts. Dafür braucht es einen schneefreien Gipfel und sehr klare Luft, meist im Spätsommer und Frühherbst.
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